auftritt diy  

Zwischen Wirklichkeit und Wirkung eröffnet sich ein Arbeitsfeld: der Auftritt. Als Arbeitsfeld hat er zunächst kein Ziel, sondern er probiert sich aus: Was passiert, wenn ich auftrete und liturgisch oder homiletisch agiere? Wer bin ich, wenn ich in der Öffentlichkeit bin? – Das kann sehr verschieden sein.

Durch die an Zahl zunehmenden medialen Übertragungen von liturgischen und homiletischen Formen sind Fragen nach dem Auftritt und seinem gestalterischen Umfeld in den Vordergrund gerückt. Dabei wird klar, dass ihre Bearbeitung – nicht nur bei Lesungen – Teil einer spirituellen Praxis ist. Die passt nicht unbesehen in mediale Öffentlichkeiten.

Bei medial übertragenen Formaten liegt der Schwerpunkt auf der Gestaltung der analogen Formen, die aufgezeichnet werden sollen. Der Blick richtet sich aber auch auf das andere Analoge, das der Übertragung beiwohnt. Dies gilt es zu rekonstruieren und beider Mit-Sein zu entwickeln. 

Auf dieser Seite wird in den kommenden Monaten ein neues interaktives und multimediales Angebot zur Arbeit am Auftritt entstehen.
Praktische Arbeit am Auftritt mit homiletischem oder liturgischem Schwerpunkt kann einzeln und in Gruppen, analog vor Ort oder online verabredet werden.
Den Ausgangspunkt bilden immer konkrete Werkstücke aus der eigenen homiletischen und liturgischen Praxis. Sie setzt sich dem Risiko aus, als (noch) nicht fertig angesehen zu werden.

Dietrich Sagert
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