Himmelfahrt - Bewegung am Rand. Neues im Blog


„Vermutlich gibt es keinen Glauben ohne das Verschwinden eines Körpers […] und die immense symbolische Bewältigung dieses Verschwindens. So hört Christus niemals auf, sich zu manifestieren, zu verschwinden und schließlich sein Verschwinden selbst zu manifestieren. “

Ein anonymer kolorierter Holzschnitt der grafischen Sammlung Albertina in Wien aus der Mitte des 15. Jahrhunderts heißt „Christi Himmelfahrt“. Am oberen Bildrand sieht man zwei schwebende Füße. Sie tragen jeder ein Wundmal und sind von ihrer Mitte an von einem Gewand verdeckt, das in einer Ansammlung von Wolken verschwindet.

Es geht um nichts geringeres als um die Einführung der Bewegung in theologisches Denken und damit zugleich auch in die liturgische Praxis.
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Buch erschienen: Versprochen. Interdisziplinäre Zugänge zur liturgischen Sprache. Hg. von Jan Mathis/Gerald Kretzschmar


Soeben erschienen:
Versprochen | Interdisziplinäre Zugänge zur liturgischen Sprache
Hg. von Jan Mathis | Gerald Kretzschmar (2022)
ISBN 978-3-374-06909-5


Die liturgische Sprache jenseits der Predigt ist bislang kaum Thema des praktisch-theologischen Diskurses. Zur Beseitigung dieses Desiderats haben die Evangelische Predigeranstalt (Tübingen) und das Zentrum für evangelische Gottesdienst- und Predigtkultur (Wittenberg) eine empirische „Tiefenbohrung“ unternommen: Vertreterinnen und Vertreter aus unterschiedlichen nicht-theologischen Kontexten haben die liturgische Sprache eines unter realen Bedingungen gefeierten agendarischen Gottesdienstes präzise in den Blick genommen. Eine Reihe praktischer Theologinnen und Theologen hat diese Wahrnehmungen anschließend daraufhin befragt, was sie in Bezug auf die Sprache der Liturgie weiter zu denken geben können. Aus interdisziplinärer Perspektive werden somit gleichermaßen grundständige und innovative Impulse für das Nachdenken über die liturgische Sprache präsentiert.
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Buch erschienen: Dietrich Sagert, Wo bin ich, wenn ich vor dem Bildschirm bin?


Dietrich Sagert, Wo bin ich, wenn ich vor dem Bildschirm bin?
Liturgisch-ästhetische Untersuchungen
Leipzig 2022. ISBN 978-3-374-07077-0



Groß ist die Sehnsucht der Kirchen und ihrer Verwaltungen nach der teils enormen Öffentlichkeit, die die neuen „sozial“ genannten Medien erzeugt wird. Unter den Bedingungen einer Pandemie, die das öffentliche Leben in außergewöhnlichem Maße einschränkt, ist die Bedeutung der stark bildgestützten medialen Öffentlichkeit noch deutlich gewachsen.
Künstlerinnen und Wissenschaftler unterschiedlicher Ausrichtungen erkunden seit Langem Möglichkeiten und Grenzen medialer Gestaltung und Existenz. Die konkrete Theorie und Praxis der Kirchen in diesem Feld zeigt sich davon überraschend unberührt.
Das Buch stellt Untersuchungen vor, die während des Pandemiejahres praxisbeobachtend entstanden sind. Sie lassen sich als Anregungen lesen, einem medial suggerierten Selbstbezug – man könnte ihn selfiness nennen – liturgisch-ästhetisch zu entkommen. 
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