Himmelfahrt - Bewegung am Rand. Neues im Blog


„Vermutlich gibt es keinen Glauben ohne das Verschwinden eines Körpers […] und die immense symbolische Bewältigung dieses Verschwindens. So hört Christus niemals auf, sich zu manifestieren, zu verschwinden und schließlich sein Verschwinden selbst zu manifestieren. “

Ein anonymer kolorierter Holzschnitt der grafischen Sammlung Albertina in Wien aus der Mitte des 15. Jahrhunderts heißt „Christi Himmelfahrt“. Am oberen Bildrand sieht man zwei schwebende Füße. Sie tragen jeder ein Wundmal und sind von ihrer Mitte an von einem Gewand verdeckt, das in einer Ansammlung von Wolken verschwindet.

Es geht um nichts geringeres als um die Einführung der Bewegung in theologisches Denken und damit zugleich auch in die liturgische Praxis.
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