LABORa Gottesdienst

24. März 2019
St. Matthäus Kirche
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LABORa


"Als man aufhörte zu übersetzen, hörte man auf zu bewahren." (Bruno Latour)
Um zu bewahren, braucht es Übersetzung. Die alte reformatorische Einsicht gilt auch für den Gottesdienst. Denn wenn liturgische Formen in der Gegenwart Resonanz haben sollen, müssen sie immer wieder aufs Neue befragt und übersetzt werden. 
LABORa ist das liturgische Werkstattformat der Stiftung St. Matthäus und des Zentrums für evangelische Predigtkultur. Einmal im Quartal arbeiten Künstlerinnen und Künstler im Dialog mit Theologinnen und Theologen an einem neuen Gottesdienstformat, mit dem sie die althergebrachten Formen der Liturgie auf die Probe stellen und neu übersetzen. In Anlehnung an die alte Benediktinerformel „ora et labora“, „Bete und arbeite!“, treten die Laborformate in ein kreatives Gegenüber zu den traditionellen „hORA“-Gottesdiensten der Stiftung – als experimentelles Widerlager und Quelle liturgischer Erneuerung: „hORA et LABORa“.

Eine Kooperation mit der Stiftung St. Matthäus Berlin.

Leitung:
Hannes Langbein, Berlin
Dr. Dietrich Sagert, Wittenberg

 



 
Eintrag vom
LABORa-Gottesdienst KARFREITAG